Ev. Kindergarten Isenstedt

Bildungsangebote

U3 Betreuung 

Unsere Pädagogische Arbeit umfasst auch die Betreuung, Begleitung und Bildung von Kindern unter 3 Jahren. Bei der Betreuung der jüngeren Kinder legen wir Wert darauf, dass zunächst das Vertrauen der Kinder zu uns Mitarbeitenden aufgebaut wird. Uns ist eine professionelle und am Kind orientierte Eingewöhnung wichtig. Dadurch entsteht eine enge Bindung und Beziehung zum einzelnen Kind. Wir arbeiten in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell. Dieses bietet einen schonenden Übergang vom Elternhaus in die Einrichtung. 

Wir versuchen dem Kind eine kontinuierliche Bezugsperson zu sein. Dies ist bei der beziehungsvollen Pflege (wickeln,essen,schlafen) besonders wichtig. 

Weiterhin gewährleisten wir eine altersentsprechende und individuelle Förderung und Betreuung. Wir unterstützen die Kinder beim Spracherwerb. Bei gruppeninternen Bildungsangeboten haben sie die Möglichkeit, Erfahrungen mit verschiedenen Materialien und Methoden zu machen. Für das Spielen, Erforschen, Experimentieren und Beobachten lassen wir ihnen viel Zeit und Raum. Wir geben den Kindern die Möglichkeit, verschiedene Bewegungserfahrungen zu machen und ihren Körper zu erleben. 

Gleichzeitig vermitteln wir Ihnen durch unsere religionspädagogische Arbeit, die christlichen Werte und das Vertrauen zu Gott, Wir begleiten die Kinder auf ihrem Weg in die Selbständigkeit und stärken ihr Selbstbewusstsein. Aus diesem Grund geben wir ihnen schon früh die Möglichkeit, ihrem Entwicklungsstand entsprechend Tätigkeiten selbst zu probieren und durchzuführen. Es ist uns ein Anliegen, die soziale Entwicklung der Kinder zu begleiten und zu fördern. 

Uns ist es wichtig, dass wir die Wünsche und Bedürfnisse der Eltern und Kinder ernst nehmen und respektieren. Wir unterstützen und beraten Eltern in Fragen der Erziehung. Ein täglicher Austausch mit den Eltern über die Aktivität der Kinder ist uns wichtig. 

 

Beziehungsvolle Pflege 

  • Jedes Kind unserer Einrichtung besitzt persönliche Eigentumsfächer. Diese sind mit Namen und Garderobenschild gekennzeichnet. Die Kinder bringen von zu Hause ihre Wechsel,-Wickel- und Pflegeutensilien mit. Dadurch sind die Pflegeprodukte auf jedes Kind abgestimmt. Beim Wickeln und Toilettengänge werden die Hygienevorschriften eingehalten. 

Der Wickelvorgang wird dokumentiert. Besonderheiten werden schriftlich festgehalten und mit den Eltern kommuniziert. Bei pflegerischen Tätigkeiten begleiten und unterstützen die Fachkräfte der Einrichtung. Die intimen Pflegesituationen werden überwiegend von den Bezugspersonen übernommen. In Einzelfällen übernimmt eine den Kindern vertraute Person die Pflegesituation. Praktikanten der Einrichtung sind von den Pflegesituationen ausgenommen. 

  • Durch die Gewährleistung der Anwesenheit einer vertrauten Bezugsperson werden die individuellen Bedürfnisse berücksichtigt und darauf eingegangen. Beim Aufnahmegespräch erfragen die Bezugspersonen diese von den Eltern (Aufnahmebogen). Im regelmäßigen Austausch werden diese Informationen an die Mitarbeitenden weitergegeben. Dieses bezieht sich auf Pflegegewohnheiten, Essverhalten (Vorlieben, Abneigungen, Allergien) und Schlafrituale. 
  • Wickelbedürfnisse werden individuell berücksichtigt und durchgeführt. Allen U3 Kindern wird die Möglichkeit geboten, sich nach Bedarf auszuruhen. Hierfür steht den Kindern ein eigener Schlafplatz zur Verfügung.

Durch das gleitende Frühstück haben die Kinder die Möglichkeit, Selbstbestimmt nach ihren Bedürfnissen zu frühstücken. Getränke stehen jeder Zeit zur Verfügung. 

  • Die pädagogischen Fachkräfte orientieren sich an den Bedürfnissen der Kinder. Sie gehen auf ihre Wünsche ein. Dabei werden die individuellen Fähig- und Fertigkeiten berücksichtigt und bei Bedarf begleitend unterstützt.
  • Die Fachkräfte gestalten die Eins-zu- eins Situation in einer angemessenen Atmosphäre und begleiten ihre Handlungen sprachlich. 

 

Unsere Ziele 

1. Selbstwertgefühl

Als Team ist es und wichtig, die Kinder bei der Entwicklung ihres Selbstwertgefühles zu unterstützen. Bedenkt man, mit welchen unterschiedlichen Grundvoraussetzungen (bedingt durch Familie, Umfeld, Alter, Entwicklungsstand, usw.) die Kinder zu uns in die Einrichtung kommen, ist es zunächst notwendig, sie intensiv zu beobachten. So stellen wir fest, wie wir ihnen behilflich sein können, wo wir sie ermutigen müssen, wann Trost, Verständnis und Zuhören wichtig sind. Denn Selbstwertgefühl baut sich auf, wenn ein Kind 

  • "Nein" sagen darf
  • Eigene Wege im Lösen von Problemen finden darf
  • Gefühle äußern darf
  • Verantwortungsbewusstsein zeigen darf 

 

2. Sozialverhalten

Auf der anderen Seite ist es uns ein Anliegen, das Sozialverhalten der Kinder zu fördern. Gemeinsam mit ihnen erleben, lernen und erarbeiten wir 

  • Orientierung an Werten
  • Anerkennung von Regeln
  • Hilfsbereitschaft
  • Tolreanz
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Achtung fremden Eigentums
  • Verständnis
  • Wir- Gefühl 

 

Bildungsbereiche in der Praxis 

Bewegung

Ein Grundbedürfnis des Kindes ist es, sich zu bewegen und die räumliche und dingliche Welt mit allen Sinnen kennen und begreifen zu lernen. Bewegung zieht sich durch den ganzen Alltag der Kinder: 

  • Morgenkreis
  • Bewegungsraum mit Platz zum freien entfalten
  • Freispiel
  • Außengelände
  • Bewegungsangebote auf Gruppenebene
  • Materialvielfalt 

 

Körper, Gesundheit und Ernährung 

Körperliches und seelisches Wohlbefinden ist eine grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung und Bildung und ein Grundrecht von Kindern. 

  • Mahlzeiten/ Kennenlernen von Tischkulturen
  • Mahlzeiten anfertigen
  • Körperpflege
  • Projekt "Zahnpflege"
  • Wickeln/ Beziehungsvolle Pflege

 

Sprache und Kommunikation

Sprache hat die wichtige Funktion der Mitteilung und Verständigung sowie des Austausch und der Äußerung von Bedürfnissen. Die Entwicklung der Sprache ist eng mit der Entwicklung der Identität und Persönlichkeit eines Menschen verbunden. Sprache und Kommunikationsfähigkeit sind grundlegende Voraussetzungen für die emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern. 

  • Morgenkreis
  • Literacy
  • Plattdeutsch 
  • Reime, Fingerspiele, usw. 
  • Basik
  • Vielseitige Sprachanlässe schaffen 
  • Festigung und Erweiterung des Wortschatzes
  • W- Fragen

 

Soziale und (inter-)kulturelle Bildung 

Unter dem Begriff "Soziale Bildung" versteht man die Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit. Die Persönlichkeit der Kinder entwickelt sich durch die Interaktion mit anderen Menschen. 

  • Morgenkreis
  • Konfliktlösungsstrategien gemeinsam mit den Kindern entwickeln 
  • Mit Respekt und Rücksicht auf andere zugehen 
  • Eigene und fremde Bedürfnisse wahrnehmen 
  • Beziehungsaufbau 
  • Schwächen und Stärken erkennen und akzeptieren
  • Regeln kennenlernen und akzeptieren

 

Musisch-ästhetische Bildung 

Kinder entwickeln sich durch aktive und kreative Auseinandersetzungen mit ihrer Umwelt. Sie lernen hauptsächlich über Wahrnehmung und Erfahrungen aus erster Hand. Sinnliche Wahrnehmung und Erlebnisse fördern die Kreativität und Fantasie der Kinder. 

  • Morgenkreis
  • Andachten
  • Musikinstrumente
  • Kreativangebote (z.B. Malen, Basteln, usw.)
  • Sinnesanregende Raumgestaltung
  • Materialvielfalt (z.B. Karton, Wolle, Knete, Holz, Sand...)
  • Sinnesanregende, musikalischen Tun motivierend gestaltende Bereiche 

 

Mathematische Bildung 

Unsere Welt steckt voller Mathematik. Kinder erleben Mathematik in für sie interessanten und bedeutsamen Zusammenhängen. 

  • Lieder, Fingerspiele, Abzählreime
  • Regelspiele
  • Bauecke, Konstruktionsmaterial (z.B. Legos und Bausteine)
  • Kennenlernen von Zeitmaßen (z.B. Sanduhren, Wochentage)
  • Kennenlernen von Farben, Zahlen und Formen 
  • Zahlenland 

 

Naturwissenschaftliche- technische Bildung

Kinder sind ständig dabei, mit Fragen und Ausprobieren etwas über ihre Umwelt herauszufinden. Sie verfolgen mit großem Interesse die Vorgänge in ihrer Umgebung. Kinder entdecken Zusammenhänge in der Natur, lernen sie zu verstehen und einzuordnen. 

  • Beantworten von W- Fragen 
  • Haus der kleinen Forscher
  • Naturbeobachtungen, wie z.B. Jahreszeiten, Wetter, usw. 
  • Spaziergänge und Ausflüge

 

Religion und Ethik 

Kinder lernen Gefühle, wie z.B. Angst, Verlassenheit, Vertrauen, Geborgensein, Glück, Scheitern, Mut und Hoffnung kennen. Sie benötigen daher von Anfang an Zuneigung, Annahme und Liebe. 

  • Andachten
  • Gemeinsames Beten
  • Religiöse Literatur
  • Gestalten von Feiern und Gottesdiensten 
  • Religionspädagogischer Morgenkreis 

 

Glauben erleben 

Wir möchten, dass die Kinder Gott und Jesus Christus im Kindergarten entdecken können und lernen, ihr Leben mit ihnen in eine persönliche Beziehung zu bringen. Sie lernen Gott kennen, durch das Erzählen von Spielen von biblischen Geschichten, Singen von christlichen Liedern, Beten, Besuchen in der Kirche und das gelebte Vorbild der Erwachsenen (Nächstenliebe, Trost, Zuhören, Zeit haben, Konsequenz und Verlässlichkeit). Kirchliche Feiertage, wie Weihnachten, Ostern, Pfingsten und Erntedank werden von uns gemeinsam mit den Kindern erarbeitet. Das Einbringen in die Gemeindearbeit geschieht durch das feiern von Familiengottesdiensten und Besuche beim Seniorenkreis.

 

Vertrauen/Gott vertrauen

Doch bevor wir die vorher genannten Ziele erreichen können, ist es notwendig, den Kindern Vertrauen/ Gottvertrauen zu vermitteln. Dazu wollen wir ihre Probleme wahrnehmen und ihnen zuhören. In unserer Einrichtung erfahren sie Geborgenheit, welche sich darin spiegelt, dass sie gerne zu uns kommen, sich bei uns wohlfühlen und dieses auch zeigen. Wenn dieses gegeben ist, ist das die beste Voraussetzung für eine gefestigte Persönlichkeit im späteren Leben. 

 

  • Monatliche Andacht mit dem Pastor

Am letzten Freitag im Monat besucht uns Pastor Detering. Alle Kinder treffen sich im Bewegungsraum um gemeinsam eine Kindergartenandacht zu feiern. Schwerpunkte dieser Andacht sind christliche Lieder, biblische Geschichten und Gebete. Die Andacht endet mit einem gemeinsam gesprochenen Segen, der durch Gesten begleitet wird.

 

  • Familiengottestdienste

In regelmäßigen Abständen feiern wir mit unseren Kindergartenfamilien und der Gemeinde in der Christus Kirche in Isenstedt Familiengottesdienste. Der Ablauf wird von den Mitarbeitenden in Zusammenarbeit mit dem Pfarrer geplant. 

 

  • Biblische Symbole

Beim betreten unserer Einrichtung wird deutlich, dass wir den evangelischen Glauben leben. Gleich im Eingangsbereich finden sie die biblischen Symbole, wie z.B. die Bibel und das Kreuz. Diese Symbole finden auch Bedeutung im pädagogischen Morgenkreis. Entsprechend der kirchlichen Feste treten diese Symbole verstärkt auf. 

 

  • Gebete vor den Mahlzeiten

Gemeinsame Mahlzeiten beginnen mit einem Tischgebet. 

 

Wir bieten ihrem Kind:

Verlässlichkeit 

  •  (Wahrnehmung, Zuwendung, Werte, Freiräume und Regeln)

Zeit und Raum 

  • zum Selbständig werden und sein
  • zur Persönlichkeitsentwicklung
  • zum Erleben, Erfahren und Umsetzen von sozialem Verhalten
  • zum Erfahren des christlichen Glaubens
  • zum intensiven und ausdauernden Spiel 
  • zum experimentieren 

 

 

Bildung in den Bereichen

  • Bewegung
  • Körper, Gesundheit und Ernährung
  • Sprache und Kommunikation
  • Soziale und (inter-) kulturelle Bildung
  • Musisch- ästhetische Bildung 
  • Religion und Ethik 
  • Mathematische Bildung
  • Naturwissenschaftliche- technische Bildung
  • Ökologische Bildung 
  • Medien
  • Ganzheitliche Entwicklung 

 

Partizipation (Teilhabe) der Kinder 

Für unsere ev. Tageseinrichtung ist die Partizipation der Kinder selbstverständlich. Durch die Partizipation erleben die Kinder demokratisches Verhalten. Dadurch fördern wir die Selbständigkeit und Verantwortungsbereitschaft der Kinder. 

Partizipation erleben die Kinder: 

  • Im Freispiel 
  • Beim Mittagessen
  • Im Morgenkreis
  • Beim Turnen
  • Im Bewegunsraum 
  • In den Räumlichkeiten der Einrichtung
  • Auf dem Außengelände 

Die pädagogischen Fachkräfte entwickeln gemeinsam mit den Kindern Regelungen für das Zusammenleben in der Gruppe. Bestehende sowie neu erarbeitete Regelungen werden gemeinsam besprochen und den Kindern verständlich gemacht.
Die Kinder erfahren durch die Partizipation, dass ihre Meinungen und Interessen respektiert werden. Außerdem haben sie das Recht, Beschwerden zu äußern. Dabei unterstützen wir die Kinder, selbständige Lösungen zu finden und nehmen hierbei eine vermittelnde Position ein. 

 

 

Übergänge

Das Leben ist von Übergängen geprägt. Es gehört zu den Herausforderungen des Alltags, sich immer wieder von vertrauten Situationen zu verabschieden und auf neue zu zugehen. 

Die Bewältigung von Übergängen muss unterstützt und begleitet werden. Eine Grundlage ist die Berücksichtigung der individuellen Entwicklungsvoraussetzungen und Lebenslagen des Kindes. Die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Tageseinrichtung sowie anderen Kooperationspartnern und Institutionen erleichtern dem Kind und seiner Familie die Orientierung in Übergangssituationen. Neue Anforderungen durch Unbekanntes bietet dem Kind die Chance seine Kompetenzen zu erweitern. Gelungene Übergänge stärken das Vertrauen des Kindes in die eigenen Kräfte und damit seine Resilienz 

 

Ziele:

  • Die Mitarbeitenden sind sich der verschiedenen Übergänge im Alltag einer Tageseinrichtung für Kinder bewusst. 
  • Die Mitarbeitenden gestalten die Austausch- und Koordinationsprozesse zwischen Kind, Eltern und Kooperationspartnern, um die Entwicklung eines Vertrauensverhältnisses zu fördern 
  • Das Kind ist in der Lage, Strategien für den Umgang mit neuen Lebens- und Alltagssituationen zu entwickeln.
  • Übergänge in andere Gruppen und Institutionen sind gemeinsam mit den Kooperationspartnern und den Familien gestaltet. 

 

Qualitätskriterien: 

  • In der Tageseinrichtung für  Kinder ist die Gestaltung von Übergängen schriftlich festgelegt.
  • Übergänge in andere Gruppen und Institutionen sind beschrieben. 
  • Der Ablauf und das Tempo des Übergangs werden von den Mitarbeitenden der Tageseinrichtung an den individuellen Entwicklungsstand und den Bedürfnissen des Kindes angepasst. 

 

Übergang zur Schule: 

 

  • Maxiclub

Im letzten Kindergartenjahr nehmen die Vorschüler am Maxiclub teil. Er findet Montag, außer in den Ferien, von 14:00- 16:00 Uhr im Kindergarten statt und wird von zwei Mitarbeitenden geleitet. Zu Beginn des Maxiclubs setzen sich die Kinder und Erwachsenen im Stuhlkreis zusammen und beginnen mit einem gemeinsamen Lied (Hurra ich bin ein Schulkind). Die Puppen Emma und Paul sind ein fester Bestandteil des Maxiclubs. 
Die Mitarbeitenden bearbeiten mit den Kindern verschiedene, auf die Schule vorbereitende Themen, wie z.B. Zahlen, Formen, Buchstaben, Uhrzeit, Schleife binden und ihre Adresse. Dabei werden die Bildungskriterien des Landes Nordrhein Westfalen berücksichtigt. 
Des Weiteren steht ein Besuch der Feuerwehr, der Polizei, der Sparkasse und der Bücherei auf dem Programm. 

 

 

  • Schule

Beim Besuch des Grundschulverbandes, lernen die Kinder das Schulgebäude, einen Teil der Lehrer und den Schulhof kennen. Des Weiteren nehmen sie an einer Unterrichtsstunde teil, zu der sie eingeladen werden. 

 

 

  • Zahlenland

Beim Zahlenland machen die Kinder intensiv Erfahrungen im Zahlenraum vom 1-10. Dabei werden sie spielerisch mit den Mengen vertraut gemacht. 
Es werden 10 Einheiten von einer dafür geschulten Mitarbeitenden durchgeführt. 

 

 

  • Seniorenkreis

Einmal im Jahr gestalten die Vorschüler einen Teil vom Seniorenkreis im Gemeindehaus in Isenstedt. Hierbei wird den Senioren von den Vorschülern etwas vorgesungen und vorgespielt.

 

 

  • Verkehrserziehung

In Zusammenarbeit mit der Polizei, findet im Maxiclub Verkehrserziehung statt. Hierbei wird unter anderem mit den Kindern ihr Verhalten im Straßenverkehr trainiert. Außerdem besuchen sie die Puppenbühne und die Veranstaltung "Sicher durch den Mühlenkreis".

 

 

  • Übernachtung

Zum Abschluss der Kindergartenzeit findet für die Vorschüler eine Übernachtung von Freitag auf Samstag im Kindergarten statt. Bei dieser Aktion essen wir gemeinsam zu Abend und gehen anschließend auf Schatzsuche. Die Übernachtung endet mit einem gemeinsamen Frühstück und dem überreichen eines Abschiedsgeschenkes (Gutschein für eine Foto CD von der Übernachtung, Portfolio Ordner) .

Übergang innerhalb der Tageseinrichtung: Gruppenwechsel

Wird ein Kind in der Schäfchengruppe im laufenden Kindergartenjahr drei Jahre alt, so wechselt es zum neuen Kindergartenjahr in die Käfer, Igel oder Hasengruppe.
Ein Gruppenwechsel kann aber auch im laufenden Kindergartenjahr vollzogen werden, wenn es Wunsch der Eltern ist, die Ausstattungen der Gruppe und/ oder die Gruppenkonstellation nicht zu den Bedürfnissen des Kindes passen bzw. diese nicht befriedigen.

 

  • Team

In einer Gruppendienstbesprechung wird darüber gesprochen, für welches Kind ein Gruppenwechsel in Frage kommt. Mit Blick auf die Gruppenkonstellationen wird geschaut, welche Gruppe für die einzelnen Kinder in Frage kommen könnte. 

  • Eltern 

In einem Gespräch mit den Eltern wird über den Gruppenwechsel und dessen Ablauf gesprochen. Die Eltern können einen Wunsch äußern, in welche Gruppe ihr Kind wechseln soll. Gemeinsam wird dann besprochen, in welche Gruppe das Kind dann wechseln wird. 

  • Aktuelle Gruppe

Der Gruppenwechsel der betroffenen Kinder wird im Morgenkreis thematisiert und in der Gruppe symbolisiert (Koffer mit Fotos). 
Des Weiteren wird ein Kalender geführt, an dem die Kinder erkennen können, wie lange es noch bis zum Gruppenwechsel dauert. 
Die Kinder werden dann im Morgenkreis von der Gruppe verabschiedet und in ihre neuen Gruppen begleitet. 

  • Neue Gruppe

Das Kind besucht die neue Gruppe vor dem Gruppenwechsel vor dem Wechsel über mehrere Tage für ein paar Stunden, um die Gruppe kennenzulernen. 
Wenn die Kinder in ihrer Gruppe verabschiedet wurden, ziehen sie im Rahmen eines Morgenkreises in die neue Gruppe ein. Hier werden sie von den Mitarbeitenden der jeweiligen Gruppe sowie den Kindern begrüßt und dürfen sich ihr neues Garderobenschild aussuchen. 

Begleitung Ehrenamtlicher/ Freiwilliger

Ehrenamtlich Tätige ergänzen mit ihrem freiwilligen Engagement das Angepotsspektrum der Einrichtung.

 

Ziele

  • Unsere Tageseinrichtung für Kinder entwickelt Angebote für eine zeitlich begrenzte freiwillige Mitarbeit, die von den Ehrenamtlichen/Freiwilligen mitgestaltet werden.
  • Art und Umfang der Aufgaben von Ehrenamtlichen/Freiwilligen sind festgelegt und berücksichtigen deren Fähigkeiten und Neigungen.
  • Die Hauptamtlichen Mitarbeitenden begleiten und unterstützen die ehrenamtlichen bei ihrer Tätigkeit.
  • Die Zusammenarbeit von den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden ist von gegenseitiger Wertschätzung geprägt.

 

Qualitätskriterien

  • Unsere Einrichtung arbeitet mit ehrenamtlich tätigen Personen zusammen (Eltern, Lesepaten, Plattdeutschopa, Förderverein...). 
  • Die Lesepaten kommen in der Regel einmal wöchentlich, um den Kindern aller Gruppen vorzulesen
  • Die gewählten Lesebereiche entsprechen den persönlichen Neigungen der Ehrenamtlichen.
  • Die Bücherei der Stadt Espelkamp bietet Schulungen für Lesepaten an. Dadurch werden diese auf ihre Aufgabe vorbereitet. 
  • Um den Kindern unserer Einrichtung die Möglichkeit zu geben, die heimische Mundart zu erlernen (Isenstedter Platt), haben wir einmal pro Woche einen Opa zu Gast, der den Kindern dieses in Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden vermittelt. In diesem Rahmen werden alltägliche Begriffe, Singspiele, Fingerspiele und Lieder eingeübt. Auch christliche Lieder und das Vater unser können die Kinder in Plattdeutscher Sprache wiedergeben.
  • Dieses Angebot wird gruppenübergreifend durchgeführt und dauert ca. 20 Minuten.

Förderverein

Unsere Einrichtung wird seit 2013 durch einen Förderverein unterstützt. Zu den Aufgaben des Vereins zählen die Organisation von besonderen Erlebnissen für die Kinder (Rollender Zoo, Theateraufführungen...), Anschaffung von Materialien, Organisation/Durchführung eines Secondhand Basar und Teilnahme am örtlichen Weihnachtsmarkt und regionalen Veranstaltungen.

Eingewöhnung

Die Gestaltung der Eingewöhnungsphase ist ein wesentlicher Bestandteil der pädagogischen/religionspädagogischen Arbeit der Tageseinrichtung für Kinder. In dieser Phase werden Eltern und Kinder bei ihrem Ablösungsprozess unterstützt. Sie dient aber auch dazu, dem neu aufgenommenen Kind das Einleben in eine fremde Umgebung und das Zusammensein mit vielen anderen Kindern sowie den neuen Erwachsenen Bezugspersonen zu erleichtern.

 

Ablauf 

  • Terminvereinbarung Aufnahmegespräch ca. 4 Wochen vor Vertragsbeginn
  • Aufnahmegespräch mit Vereinbarung von Terminen zur Eingewöhnung und dem gemeinsamen ausfüllen des Protokollbogens zur Aufnahme. 
  • Erster Eingewöhnungstermin nachmittags mit Bezugsperson und dem Mitarbeitenden, der das Kind bei der Eingewöhnung betreut (findet im zukünftigen Gruppenraum des Kindes statt)
  • Weitere Eingewöhnungstermine finden am Vormittag statt und richten sich nach den individuellen Bedürfnissen (Anzahl der Termine, Dauer, etc.) des Kindes. Bezugspersonen bleiben solange in der Einrichtung, bis das Kind Vertrauen zum Bezugserzieher gefasst hat. 
  • Wichtig ist uns, dass Eltern sich von ihrem Kind verabschieden, damit keine Verlustängste entstehen. 
  • Am Ende des Eingewöhnungstages reflektieren Bezugserzieher und Bezugsperson des Kindes den Tag und legen fest, wie die Eingewöhnung fortgeführt wird. 
  • Die Mitarbeitenden untereinander reflektieren die Eingewöhnung des Kindes und tauschen sich über weitere pädagogische Maßnahmen aus.
  • Gibt es unvorhersehbare Schwierigkeiten oder wichtige Informationen (z.B. Allergien, Diabetes etc.) die einen medizinischen Notfallplan erfordern, werden alle Mitarbeitenden auf einer Dienstbesprechung darüber informiert und ggf. eingewiesen. 
  • Ist das Kind in die Gruppe integriert, trennt sich ohne große Probleme von der Bezugsperson und fühlt sich in der Einrichtung wohl, beginnt der normale Kindergartenalltag für das Kind. 
  • Nach ca. 6 Wochen wird den Eltern ein Feedbackbogen ausgehändigt. An Hand dieser Rückmeldung können Eltern und Erzieher die Eingewöhnung reflektieren. 

Mitarbeiter

Kindergartenleitung: Claudia Doehring

 

Schäfchengruppe:

Peggy Wiese (Gruppenleitung)

Stefanie Lübking- Riechmann (päd. Fachkraft)

Sarah Lorenz (päd. Fachkraft)

Tatjana Bolz (Integrationsfachkraft)

 

Marienkäfergruppe:

Marianka Brocksiek (Gruppenleitung)

Andrea Köster (päd. Fachkraft)

Heinrich Reimer (Anerkennungspraktikant)

 

Igelgruppe:

Sarah Bahlmann (Gruppenleitung)

Marion Gosewehr (Kinderpflegerin)

Ina Boldt (päd. Fachkraft)

 

 

Hasengruppe:

Sarah Golanowsky (Gruppenleitung)

Angela Gröne (Integrationsfachkraft/ päd. Fachkraft)

Angelika Westerfeld (päd. Fachkraft)

Melanie Riebe ( zur Zeit in Elternzeit)

 

Hauswirtschaftskraft: Swetlana Siemens

(Stand: 24.08.2020)

Betreuungszeiten

Unsere Betreuungszeiten sehen wie folgt aus:

25 Stunden Buchung: Mo- Fr:  7.30 Uhr- 12.20 Uhr

35 Stunden geteilt: Mo- Do: 7.00 Uhr- 12.30 Uhr
                             und 14.00 Uhr - 16.00 Uhr

                              Fr: 7.00 Uhr- 12.30 Uhr

35 Stunden geblockt: Mo- Fr: 7.00 Uhr- 14.00 Uhr

45 Stunden: Mo- Do: 07.00 Uhr- 16.30 Uhr

                   Fr: 07.00 Uhr- 15.30 Uhr