Ev. Kindergarten Isenstedt

Unsere Gruppen und Gruppenformen

 

 

 

Marienkäfergruppe                (Gruppenform I: 20 Kinder von 2 -6 Jahren)

Igelgruppe                              (Gruppenform I: 20 Kindern von 2-6 Jahren)

Schäfchengruppe                   (Gruppenform II: 10-12 Kinder unter 3 Jahren)

Hasengruppe                          (Gruppenform III: 20-25 Kinder ab 3 Jahren)

 

Die Öffnugs- und Buchungszeiten

Die Eltern können eine Buchungszeit von 25, 35 oder 45 Stunden in der Woche wählen.

25 Stunden:                                                    7:30 Uhr bis 12:30 Uhr

35 Stunden (Block)                                        7:00 Uhr bis 14:00 Uhr 

35 Stdunden (geteilt)                                     7:30 Uhr bis 12:30 Uhr und von

                        14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

45 Stunden (Mo-Do):                                     07:00 Uhr bis 16:15 Uhr

45 Stunden (Fr):                                             07:00 Uhr bis 15:00 Uhr

                                                          

Die Öffnungszeiten werden in Absprache zwischen Träger und Kindergarten festgelegt. Sollte sich bei der Bedarfsermittlung eine Änderung der Öffnungszeiten als erforderlich zeigen, wird diese mit dem Träger neu beraten.

 

Schließzeiten

An den Wochenenden und an gesetzlichen Feiertagen bleibt die Einrichtung geschlossen. Unsere Kindertageseinrichtung ist drei Wochen in den Schul-Sommerferien und in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen. Auch nach Neujahr kann, je nach Lage der Feiertage, die Einrichtung den Rest der Woche geschlossen bleiben. Außerdem schließen wir an Team- und Konzeptionstagen. Die Schließzeiten werden mit dem Elternbeirat abgestimmt und die Eltern frühzeitig informiert.

 

 

Inhaltlich fachliche Ausrichtung der pädagogischen Arbeit
Wir begleiten jedes einzelne Kind in seiner Bildung und Entwicklung. Durch das soziale Miteinander unterstützen und fördern wir Selbstständigkeit, die Neugier, die Eigenaktivität und den Mut sich neuen Herausforderungen in den verschiedenen Entwicklungsbereichen zu stellen. Es erlebt Toleranz, Verantwortungsgefühl und Identitätsbildung.

Den Kindern steht vielfältiges und ihrem Alter entsprechendes Material unterschiedlicher Bildungsbereiche zur Verfügung. Die Auswahl des Materials regt zum Forschen, Erproben und Experimentieren an.

Unsere Räume ermöglichen den Kindern soziale Interaktionen und Kommunikation in unterschiedlichen Konstellationen. Die Gruppenraumtüren sind offen und werden nur während des Morgenkreises, den Ruhephasen und zu Feierlichkeiten geschlossen. Die Kinder können nach Absprache mit einem Mitarbeitenden den Bewegungsraum, andere Gruppen oder das Außengelände nutzen.

 

 

Ziele unserer Arbeit
Durch den Aufbau einer Beziehungsebene und intensives Beobachten nehmen wir die Bedürfnisse und Interessen der Kinder wahr. Wir treten den Kindern mit Akzeptanz, Wertschätzung und Respektes entgegen.
Wir nehmen die kindlichen Bedürfnisse wahr und passen die Umgebung, das Außengelände und die Materialien in den zur Verfügung stehenden Spielbereichen, den Interessen und dem Entwicklungsstand der Kinder an.
Durch die ganzheitliche Förderung decken wir die Bildungsbereiche ab (siehe Anhang: Bildungsbereiche Blume).
Wir konzipieren unsere pädagogischen Angebote, sowie den Tagesablauf so, dass jedes Kind die Möglichkeit hat teilzuhaben. Wir bieten den Kindern die Möglichkeit, sich auszuprobieren, ihre Neugierde zu entwickeln und selbstwirksam und selbstbestimmt neue Erfahrungen zu sammeln.
Die Kinder sollen sich angenommen, ernst genommen und gesehen wissen, um selbstwirksam tätig zu werden und ihre Persönlichkeit entfalten zu können. All dies ist die Voraussetzung, um sich in Spielgruppen einzufinden, Beziehungen einzugehen, Kompromisse zu schließen und seine Sozialkompetenzen zu stärken. Somit kann jedes Kind sein Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein aufbauen.
Jedes Kind erfährt in unserer Einrichtung eine ganzheitliche und alltagsintegrierte Sprach- und Kommunikationsförderung angemessen seines Entwicklungsstandes.
Wiederkehrende Rituale und Regeln im Tages- und Wochenrhythmus sollen den Kindern in dieser Atmosphäre Sicherheit und Geborgenheit vermitteln.
Die Einzigartigkeit jedes Kindes vergleichen wir nicht mit der von anderen Kindern. Jedes Kind hat seine eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, um sein eigenes Leben zu meistern.
Wir bieten den Kindern die notwendige Zeit und den Raum, ihre Interessen und Bedürfnisse nach ihrem eigenen Tempo nachzugehen. So lernen sie auch, gegenseitige Bedürfnisse wahrzunehmen, einander zu respektieren, Wünsche zu äußern und Kompromisse einzugehen.
Wie ermutigen die Kinder, ihre Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen und zu benennen, um Entscheidung treffen zu können. Jedes Kind darf „Nein“ sagen.
Der respektvolle und wertschätzende Umgang miteinander liegt allen Mitarbeitern am Herzen, nicht nur den Kindern gegenüber, sondern auch den Eltern und anderen Gemeindemitgliedern.
 

 

Die Bildungsgrundsätze für Kinder in NRW bei uns in der Praxis
Die Berücksichtigung der Bildungsbereiche in der pädagogischen Arbeit soll den Kindern ermöglichen, sich bestmöglich und ganz individuell zu entwickeln. Kinder möchten sich ein Bild von der Welt machen, denn niemand sonst kann ihnen das abnehmen.

 

Bewegung

Bewegung ist ein Grundbedürfnis von Kindern. Mit Bewegung erfahren sie ihre Umgebung und begreifen sie mit allen Sinnen. Die Bewegung fördert die körperliche und kognitive Entwicklung der Kinder und bietet ihnen die Möglichkeit, vielfältige Körper, Bewegungs-, und Naturerfahrungen zu machen. Bewegung zieht sich bei uns durch den ganzen Tagesablauf der Kinder. Insbesondere:

im Bewegungsraum mit Geräten und Fahrzeugen
im Freispiel
durch gezielte Bewegungsangebote
im Außengelände mit Fahrzeugen und Klettermöglichkeiten
durch psychomotorische Angebote
 

 

 

Körper, Gesundheit und Ernährung

Entwicklung und Bildung sind grundlegende Voraussetzungen für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Dabei ist die Wahrnehmung des eigenen Körpers eine grundlegende Erfahrung jedes Kindes. Dies erreichen wir in der Einrichtung wie folgt:

Mahlzeiten/ Kennenlernen von Tischkulturen
Mahlzeiten anfertigen
Körperpflege
Zahnhygiene/ Prophylaxe
Wickeln/ Beziehungsvolle Pflege
Sinneserfahrungen
Möglichkeit, sich zurückzuziehen und Körpererfahrungen zu machen
 

Sprache und Kommunikation

Sprache hat die wichtige Funktion der Mitteilung und Verständigung sowie des Ausdrucks und der Äußerung von Bedürfnissen. Die Entwicklung der Sprache ist sehr eng mit der Entwicklung der Identität und Persönlichkeit eines Menschen verbunden. Sprache und Kommunikationsfähigkeit sind grundlegende Voraussetzungen für die emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern. Wir fördern diese durch:

Morgenkreis
Literacy
Reime, Fingerspiele, singen usw.
BasiK, alltagsintegrierte Sprachbildung
„Babysignal“
Vielseitige Sprachanlässe schaffen
Festigung und Erweiterung des Wortschatzes
W-Fragen
Durchführen von Spielen
 

Soziale und (inter-) kulturelle Bildung

Unter dem Begriff „Soziale Bildung“ versteht man die Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit. Die Persönlichkeit der Kinder entwickelt sich hier durch die Interaktion mit anderen Menschen.

Morgenkreis
Konfliktlösungsstrategien gemeinsam mit den Kindern entwickeln
Mit Respekt und Rücksicht auf andere zugehen
Eigene und fremde Bedürfnisse wahrnehmen
Beziehungsaufbau
Schwächen und Stärken erkennen und akzeptieren
Regeln kennenlernen und einhalten
Wünsche und Bedürfnisse zu äußern
Partizipation
 

Musisch- ästhetische Bildung

Kinder entwickeln sich durch aktive und kreative Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt. Sie lernen hauptsächlich über Wahrnehmung und Erfahrungen aus erster Hand. Sinnliche Wahrnehmung und Erlebnisse, die sie im Kindergartenalltag machen, fördern die Kreativität und Fantasie der Kinder.

Morgenkreis
Andachten
Musikinstrumente
Kreativangebote (z.B. Malen, Basteln, usw.)
Sinnesanregende Raumgestaltung
Materialvielfalt (z.B. Karton, Wolle, Knete, Holz, Sand…)
Sinnesanregende, zu musikalischen Tun motivierend gestaltende Bereiche
Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und Techniken
 

Religion und Ethik

Kinder lernen Gefühle, wie z.B. Angst, Verlassenheit, Vertrauen, Geborgen sein, Glück, Scheitern, Mut und Hoffnung kennen. Sie benötigen daher in den Gruppen von Anfang an Zuneigung, Annahme und Liebe.

Monatliche Andachten mit der Pfarrerin
Gemeinsames Beten
Religiöse Literatur
Religiöse Symbole in unserem Haus
Gestalten von Feiern und Gottesdiensten
Religionspädagogischer Morgenkreis
Unterschiedliche Formen von Religionen erfahren
 

Mathematische Bildung

Unsere Welt steckt voller Mathematik. Kinder erleben Mathematik in unserem Kindergarten in für sie interessanten und bedeutsamen Zusammenhängen.

Lieder, Fingerspiele, Abzählreime im Morgenkreis
Regelspiele
Bauecke, Konstruktionsmaterial (z.B. Legos und Bausteine)
Kennenlernen von Zeitmaßen (z.B. Sanduhren, Wochentage)
Kennenlernen von Farben, Zahlen und Formen
verschiedene Ordnungssysteme kennenzulernen (Kalender, Uhr, Regal etc.)
Raum-Lage Beziehungen erfahren (unter, hinter, neben...)
Durchführen von Spielen
 

Naturwissenschaftlich- technische Bildung

Kinder sind ständig dabei, mit Fragen und Ausprobieren etwas über ihre Umwelt herauszufinden. Sie verfolgen mit großem Interesse die Vorgänge in ihrer Umgebung. Kinder entdecken Zusammenhänge in der Natur, lernen sie zu verstehen und einzuordnen. Dieses beobachten und fördern wir im Ev. Kindergarten Isenstedt durch:

Beantworten von Fragen wieso, weshalb, warum, wo …
Angebot zum „Forschen mit Fred“ (Experimente)
Spaziergänge und Ausflüge
Naturbeobachtungen, wie z.B. Jahreszeiten, Wetter, usw.
Zusammenarbeit mit dem NABU
Verantwortung übernehmen
 

Ökologische Bildung

Grundsätzlich lieben und bewundern Kinder die Natur und Umwelt. Und das, was sie lieben, wollen Kinder auch schützen Unser Fachpersonal unterstützt sie dabei:

Naturnahes Außengelände mit Pflanzen, Sträuchern und Bäumen
Liebe zur Natur vermitteln
Bereitstellung von Beobachtungsmaterial (z.B. Lupen, Lupengläser…)
Sachbücher
Durchführung von Projekten (NABU)
Abfalltrennung /Recycling (NABU)
 

Medien

Kinder sehen die unterschiedlichsten Medienerfahrungen als selbstverständlich an. Sie sind eine positive Erweiterung ihrer sonstigen Erfahrungsmöglichkeiten. Deshalb legen wir Wert auf:

Literacy
CD- Player, Diaprojektor
Digitale Bilderrahmen
Kamischibai
Toniebox
Den Kindergartenalltag medial festhalten
Gesellschaftsspiele
                                                               

 

Alltagsintegrierte Sprachbildung

 

 

Die Sprache ist ein mächtiges Instrument: Durch sie können sich Kinder und Erwachsene mit anderen Menschen verständigen, Beziehungen eingehen, Beobachtungen teilen, Dinge beschreiben und erklären, Bedürfnisse äußern, Missverständnisse klären, streiten und loben.

 

Wie setzen wir die Alltagsintegrierte Sprache in unserem Kindergarten um?

Wir Erzieher/innen sehen uns als Sprachbegleiter für die Kinder. Das bedeutet, dass wir den Alltag für die Kinder die Sprache fest integrieren wollen.

Dazu gehört für uns:

Die persönliche Begrüßung und Verabschiedung
Die Sprache des Kindes positiv spiegeln (korrektives Feedback)
Kinder aussprechen lassen, nicht ins Wort fallen
Die Muttersprache des Kindes schätzen und evtl. mit einfließen lassen
Mit den Kindern auf Augenhöhe kommunizieren
Singen und Geschichten erzählen
Bilderbuchbetrachtung, Mitmachgeschichten usw.
Fingerspiele
Viele Gespräche im Alltag
Austausch, zum Beispiel im Morgenkreis
Unser Ziel ist es, für alle Kinder ein sprachanregendes Umfeld zu schaffen. Nur wenn Kinder sich wohl und angenommen fühlen, können sie ihrer Freude am spielerischen Lernen nachgehen und auch ihre sprachlichen Kompetenzen voll entfalten.

 

Der Tagesablauf
Ein geregelter Tagesablauf gibt den Kindern Halt und Orientierung. Darum sorgen wir für einen festen Rahmen, der dem Tag Struktur verleiht und den Kindern Sicherheit bietet. Gleichzeitig bleibt genug Raum für spontane Aktivitäten. Wir konzipieren unsere pädagogischen Angebote, sowie den Tagesablauf so, dass jedes Kind die Möglichkeit hat teilzuhaben. Dadurch bieten wir den Kindern die Möglichkeit, sich auszuprobieren und selbstbestimmt neue Erfahrungen zu sammeln.

Aus diesem Grund bringen Sie Ihr Kind bitte bis 9:00 Uhr in den Kindergarten, damit es sich noch in eine Spielgruppe einfügen kann und holen Sie Ihr Kind auch pünktlich ab, damit es nicht das Gefühl hat, vergessen worden zu sein.

 


 

Inklusion

 

Wir bilden eine Gemeinschaft, unabhängig von Altersstufe, Geschlecht, Herkunft, Sprache, Religion, Nationalität und eigenen Fähigkeiten. Kinder nehmen wir so an wie sie sind, mit ihren Stärken, Ressourcen und Interessen. Dem Ausschließen von anderen wird sofort entgegengewirkt. Die pädagogischen Fachkräfte sind sich ihrer Vorbildfunktion bewusst.

Wir akzeptieren jedes Kind in seiner Einzigartigkeit und Individualität. Dadurch kann ein Grundgefühl des Vertrauens und des Wohlbefindens entstehen. Wir unterstützen das Kind, wodurch es seine innere Welt erfassen, entdecken und verstehen kann. Dafür ist eine wertschätzende pädagogische Haltung von großer Bedeutung. Wir achten die Würde und Individualität jedes einzelnen Kindes. Die Kinder werden mit all ihren Gefühlen und Gedanken von den pädagogischen Fachkräften angenommen. Wir bereiten die pädagogischen Angebote nach Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten der Kinder vor. Dabei beachten wir, dass jedes Kind nach seinem Entwicklungsstand entsprechend diese Tätigkeit durchführen kann, denn jedes Kindes hat ein Recht auf Bildung und Teilhabe.

 

 

Berücksichtigung der Besonderheiten aller Altersstufen 

Übergänge
Das Leben ist von Übergängen geprägt. Es gehört zu den Herausforderungen des Alltags, sich immer wieder von vertrauten Situationen zu verabschieden und auf Neue zuzugehen.

Die Bewältigung von Übergängen muss unterstützt und begleitet werden. Eine Grundlage ist die Berücksichtigung der individuellen Entwicklungsvoraussetzungen und Lebenslage des Kindes. Die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Tageseinrichtung sowie anderen Kooperationspartnern und Institutionen erleichtert dem Kind und seiner Familie die Orientierung in Übergangssituationen. Neue Anforderungen durch Unbekanntes bieten dem Kind die Chance seine Kompetenzen zu erweitern. Gelungene Übergänge stärken das Vertrauen des Kindes in die eignen Kräfte und damit seine Resilienz.

 

 

Betreuung der Kinder unter drei Jahren
Unsere pädagogische Arbeit umfasst auch die Betreuung, Begleitung und Bildung von Kindern unter 3 Jahren.

Bei der Betreuung der jüngeren Kinder legen wir Wert darauf, dass zunächst das Vertrauen der Kinder zu uns Mitarbeitenden aufgebaut wird. Uns ist eine professionelle und am Kind orientierte Eingewöhnung wichtig. Dadurch entstehen eine enge Bindung und Beziehung zum einzelnen Kind. Wir arbeiten in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell. Dieses bietet einen schonenden Übergang vom Elternhaus in die Einrichtung.

Wir versuchen dem Kind eine kontinuierliche Bezugsperson zu sein. Dies ist bei der beziehungsvollen Pflege (wickeln, essen, schlafen) besonders wichtig.

Uns ist wichtig, dass die Körperteile sachlich korrekt (Penis, Scheide, Brust, Po/Hintern) benannt werden und keine Verniedlichungen oder Umschreibungen jeglicher Art der Geschlechtsorgane genutzt werden. Bei Vertiefenden Fragen oder Themen der Kinder beziehen wir die Eltern mit ein.

Weiterhin gewähren wir eine altersentsprechende und individuelle Förderung und Betreuung.

 

 

Ablauf der Eingewöhnung
Terminvereinbarung Aufnahmegespräch werden kurze Zeit nach Zusage des Kitaplatzes vereinbart (ca. April-Mai)
Die Eingewöhnung in unserer Einrichtung ist angelehnt an das „Berliner Modell“
Aufnahmegespräch mit Vereinbarung von Terminen zur Eingewöhnung und dem Protokollbogen zur Aufnahme ausgefüllt mitbringen.
Eingewöhnungstermine finden am Vormittag statt.
Bei jedem Kind wird individuell geschaut, wie lange und wie intensiv die Eingewöhnung gestaltet werden muss.
 

 

Übergang innerhalb der Tageseinrichtung: Gruppenwechsel
Wird ein Kind in der Schäfchengruppe im laufenden Kindergartenjahr drei Jahre alt, so wechselt es in der Regel zum neuen Kindergartenjahr in eine der anderen drei Gruppen.

Aktuelle Gruppe

Der Gruppenwechsel der betroffenen Kinder wird im Morgenkreis thematisiert und in der Gruppe symbolisiert (Symbole der jeweiligen Gruppe). Des Weiteren wird ein Kalender geführt, an dem die Kinder erkennen können, wie lange es noch bis zum Gruppenwechsel dauert. Die Kinder werden dann im Morgenkreis von der Gruppe verabschiedet und ziehen mit ihrem Koffer und dem Gepäck in ihre neuen Gruppen um.

 

Neue Gruppe

Das Kind besucht (ggf. mit einer Bezugserzieherin) die neue Gruppe vor dem Gruppenwechsel über mehrere Tage für ein paar Stunden um die Gruppe kennen zu lernen. Wenn die Kinder in ihrer Gruppe verabschiedet wurden, ziehen sie im Rahmen eines Morgenkreises in die neue Gruppe ein. Hier werden sie von den Mitarbeitenden der jeweiligen Gruppe sowie den Kindern begrüßt und dürfen sich ihr neues Garderobenschild aussuchen.

 

Übergang zur Schule
Im letzten Kindergartenjahr nehmen die Vorschüler am Maxi Club teil. Er findet jeden Mittwoch, außer in den Ferien, von 14:00 -15:00 Uhr im Kindergarten statt und wird von einer Ehrenamtlichen und zwei Mitarbeitenden begleitet.

Die Mitarbeitenden bearbeiten mit den Kindern verschiedene, auf die Schule vorbereitende Themen, wie z.B. Zahlen, Formen, Buchstaben, Uhrzeit, Schleife binden und ihre Adresse.

Des Weiteren steht ein Besuch der Feuerwehr, der Polizei, des Rettungsdienstes und der Gipfelkinder (Mut macht stark) auf dem Programm.

Die Maxi-Kinder besuchen die Schule, die Mitmachaktion „Sicher durch den Mühlenkreis“ und das Liederfest.

Kurz vor Ende ihres letzten Kindergartenjahres wird eine besondere Aktion für die Maxis geplant: Dies kann eine Übernachtung, ein Ausflug oder eine „Party“ sein.

Dabei werden die Bildungsgrundsätze des Landes Nordrhein-Westfalen berücksichtigt.

Förderverein

Unsere Einrichtung wird seit 2013 durch einen Förderverein unterstützt. Zu den Aufgaben des Vereins zählen die Organisation von besonderen Erlebnissen für die Kinder (Rollender Zoo, Theateraufführungen...), Anschaffung von Materialien, Organisation/Durchführung eines Secondhand Basar und Teilnahme am örtlichen Weihnachtsmarkt und regionalen Veranstaltungen.

Eingewöhnung

Die Gestaltung der Eingewöhnungsphase ist ein wesentlicher Bestandteil der pädagogischen/religionspädagogischen Arbeit der Tageseinrichtung für Kinder. In dieser Phase werden Eltern und Kinder bei ihrem Ablösungsprozess unterstützt. Sie dient aber auch dazu, dem neu aufgenommenen Kind das Einleben in eine fremde Umgebung und das Zusammensein mit vielen anderen Kindern sowie den neuen Erwachsenen Bezugspersonen zu erleichtern.

 

Ablauf 

  • Terminvereinbarung Aufnahmegespräch ca. 4 Wochen vor Vertragsbeginn
  • Aufnahmegespräch mit Vereinbarung von Terminen zur Eingewöhnung und dem gemeinsamen ausfüllen des Protokollbogens zur Aufnahme. 
  • Erster Eingewöhnungstermin nachmittags mit Bezugsperson und dem Mitarbeitenden, der das Kind bei der Eingewöhnung betreut (findet im zukünftigen Gruppenraum des Kindes statt)
  • Weitere Eingewöhnungstermine finden am Vormittag statt und richten sich nach den individuellen Bedürfnissen (Anzahl der Termine, Dauer, etc.) des Kindes. Bezugspersonen bleiben solange in der Einrichtung, bis das Kind Vertrauen zum Bezugserzieher gefasst hat. 
  • Wichtig ist uns, dass Eltern sich von ihrem Kind verabschieden, damit keine Verlustängste entstehen. 
  • Am Ende des Eingewöhnungstages reflektieren Bezugserzieher und Bezugsperson des Kindes den Tag und legen fest, wie die Eingewöhnung fortgeführt wird. 
  • Die Mitarbeitenden untereinander reflektieren die Eingewöhnung des Kindes und tauschen sich über weitere pädagogische Maßnahmen aus.
  • Gibt es unvorhersehbare Schwierigkeiten oder wichtige Informationen (z.B. Allergien, Diabetes etc.) die einen medizinischen Notfallplan erfordern, werden alle Mitarbeitenden auf einer Dienstbesprechung darüber informiert und ggf. eingewiesen. 
  • Ist das Kind in die Gruppe integriert, trennt sich ohne große Probleme von der Bezugsperson und fühlt sich in der Einrichtung wohl, beginnt der normale Kindergartenalltag für das Kind. 
  • Nach ca. 6 Wochen wird den Eltern ein Feedbackbogen ausgehändigt. An Hand dieser Rückmeldung können Eltern und Erzieher die Eingewöhnung reflektieren. 

Mitarbeiter

Kindergartenleitung: Michelle Debik

Abwesenheitsvertretung: Martha Maria Nikolay

 

Schäfchengruppe:

Martha Maria Nikolay (Gruppenleitung)

Heike Dzwonek (päd. Fachkraft)

Valentina Bakin (päd. Fachkraft)

 

Marienkäfergruppe:

 Vivian Exler (Gruppenleitung)
Meike Griepenstroh (Gruppenleitung)

Tatjana Bolz (päd. Fachkraft)

Christina Hermoni (päd. Fachkraft)

Patricia Sawatzky (Anerkennungspraktikantin)

Marina Brinkmann (Elternzeit)

 

Igelgruppe:

Steffi Lübking-Riechmann (Gruppenleitung)

Marion Gosewehr (Kinderpflegerin)

Zaneta Marciniak (päd. Fachkraft)

 

Hasengruppe:

Tina Löper (Gruppenleitung)

Holger Jobusch (päd. Fachkraft)

Franziska Krawczyk (päd. Fachkraft)

Moritz Nüller (Anerkenuungspraktikant)

 

Hauswirtschaftskraft : Michaela Müller-Riechmann & Christina Bramkamp

 

 

(Stand: 06.02.2026)